Zahnheilkunde
Dr. Frank Bohlsen | Dr. Lars Steinebrunner und Kollegen

Team Bohlsen-Steinebrunner

Zahnpflege und Ernährung

Sie selbst können viel dazu beitragen, Ihre Zähne gesund zu erhalten: durch tägliche Zahnpflege und gesunde Ernährung.

Karies

Karies (Zahnfäule) ist neben der Parodontitis die am häufigsten verbreitete Erkrankung der Zähne in der Bevölkerung. Sie entsteht durch unzureichende Zahnpflege und falsche Ernährung. Beide Faktoren fördern das Wachstum von Zahnbelägen (Plaque), in denen sich Unmengen von Bakterien befinden. Diese Karies-Bakterien wandeln Zucker in Säure um, die den harten Zahnschmelz demineralisiert und die Zahnsubstanz zerstört, bis ein „Loch“ entsteht, das vom Zahnarzt behandelt werden muss.

Parodontitis

Die entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates wird Parodontitis genannt (früher fälschlicherweise „Parodontose“ genannt). Sichtbares Zeichen: Das Zahnfleisch ist entzündlich geschwollen, blutet leicht und geht zurück. Die Zähne sehen oft länger aus und die Zahnhälse, normalerweise geschützt durch das Zahnfleisch, liegen frei. Wie Karies wird auch Parodontitis durch Zahnbelag verursacht, jedoch befindet sich dieser nicht oberhalb des Zahnfleisches auf den Zähnen, sondern unterhalb auf den Wurzeloberflächen. Gifte aus dem Stoffwechsel der Bakterien sind verantwortlich für die Entstehung der Parodontitis.

Zahnbelag vermeiden – Zahngesundheit erhalten

Das Putzen der Zähne ist die wichtigste und einfachste Maßnahme, die Zähne von Belägen und fremden Substanzen zu befreien. Egal, ob Sie eine normale oder eine elektrische Zahnbürste verwenden: auf die richtige Putztechnik kommt es an. Wie man die richtige Technik für ein optimales Ergebnis anwendet, zeigen wir Ihnen gern. Die Zahnzwischenräume reinigt man am besten mit speziellen Interdentalbürsten oder mit Zahnseide. Zur wichtigen Ergänzung Ihrer heimischen Zahnpflege, empfiehlt sich eine professionelle Zahnreinigung (PZR) beim Zahnarzt.

Ernährung – aber richtig!

Insbesondere Zucker fördert die Entstehung von Karies. Bei Zucker handelt es sich um Kohlenhydrate, die auch in Form von Honig, Traubenzucker und Fruchtzucker kariesfördernd wirken. Vermeiden sollten Sie deshalb bei sich und vor allem bei Ihren Kindern einen zu häufigen Verzehr von Süßigkeiten und gesüßten Säften. Achten Sie auf das Symbol des „Zahnmännchens“, das von der Aktion zahnfreundlich e. V. an Mitglieder aus der Süßwarenindustrie vergeben wird:
www.zahnmaennchen.de